Wie oft sollte man einen Wasserkocher entkalken?
Etwa alle zwei Monate, bei hartem Wasser monatlich und bei weichem alle drei. Früher, wenn der Wasserkocher länger braucht als früher, klappert oder weisse Flocken in der Tasse hinterlässt.
Woran ihr es merkt
Kalk baut sich leise auf. Das erste Zeichen ist meist das Geräusch: Ein verkalkter Wasserkocher klappert und braucht spürbar länger. Danach kommen weisse Flocken auf dem Wasser und ein kalkiger Rand am Boden. Wenn ihr eine Kruste auf dem Heizelement seht, ist es schon spät.
Warum es wichtig ist
Kalk liegt zwischen Heizelement und Wasser, der Kocher braucht also mehr Strom für dieselbe Tasse Tee. Ausserdem verkürzt er die Lebensdauer: Heizelemente, die zu heiss laufen, gehen früher kaputt. Irgendwann landen die Flocken im Wasser, harmlos, aber unappetitlich.
So geht es
- Den Kocher zur Hälfte mit Wasser und Haushaltsessig zu gleichen Teilen füllen, oder einen Esslöffel Zitronensäure pro Liter Wasser nehmen.
- Aufkochen, ausschalten und 20 bis 30 Minuten stehen lassen.
- Ausgiessen und zweimal gut ausspülen.
- Einmal eine volle Kanne klares Wasser aufkochen und wegschütten, damit nichts nach Essig schmeckt.
So passiert es seltener
Den Kocher nach dem Gebrauch leeren statt Wasser stehen zu lassen, und nur so viel einfüllen, wie ihr braucht. Bei hartem Wasser hilft ein Filterkrug deutlich, der braucht dafür monatlich eine neue Kartusche.
Behaltet das nicht im Kopf
RoofRoutine merkt sich solche Rhythmen für euer Zuhause und sagt der Person Bescheid, die dran ist. Dein:e Partner:in braucht kein Konto.
So funktioniert es