Wie oft sollte man die Kaffeemaschine entkalken?
Alle ein bis drei Monate, je nach Wasser und Kaffeemenge. Hartes Wasser und zwei Tassen am Tag heisst monatlich; weiches Wasser und nur am Wochenende darf bis zu drei Monate warten.
Was zuerst auffällt
Der Kaffee wird schneller kalt, weil Kalk das Heizelement isoliert und das Wasser zu kühl herauskommt. Dann schmeckt er flach und leicht sauer, die Pumpe wird lauter, der Durchlauf langsamer. Die meisten schimpfen lange auf die Bohnen, bevor sie an die Maschine denken.
Wie oft, je nach Maschine
- Siebträger und Vollautomat: alle ein bis zwei Monate. Sie arbeiten mit Druck, und Kalk verengt den Weg des Wassers.
- Kapselmaschinen: alle zwei bis drei Monate oder wenn die Anzeige kommt, was zuerst eintritt.
- Filtermaschinen: alle zwei bis drei Monate. Am günstigsten zu entkalken, am häufigsten vergessen.
- Alles mit Tank, den ihr täglich nachfüllt: eher am kürzeren Ende.
Wartet nicht auf die Anzeige
Entkalkungsanzeigen zählen Tassen, nicht Kalk, und rechnen mit durchschnittlichem Wasser. Bei hartem Wasser ist die Maschine längst verkalkt, bevor die Anzeige kommt; bei weichem entkalkt ihr öfter als nötig. Das Wasser zählt mehr als der Zähler.
So geht es
Nehmt den Entkalker des Herstellers oder reine Zitronensäure und fahrt das Programm der Maschine. Essig ist im Wasserkocher in Ordnung, in einer Maschine mit Dichtungen und Aluminiumboiler kann er Schaden anrichten und riecht noch lange nach. Danach zwei Tanks klares Wasser durchlaufen lassen.
So passiert es seltener
Ein Filterkrug oder die passende Filterkartusche senkt den Kalk deutlich. Leert den Tank, wenn ihr eine Woche weg seid: stehendes Wasser hinterlässt Ablagerungen und schmeckt schal.
Behaltet das nicht im Kopf
RoofRoutine merkt sich solche Rhythmen für euer Zuhause und sagt der Person Bescheid, die dran ist. Dein:e Partner:in braucht kein Konto.
So funktioniert es