Wann sollte man auf Winterreifen wechseln?
Von Oktober bis Ostern, die alte Faustregel. Der eigentliche Auslöser ist die Temperatur: Unter etwa 7 °C wird ein Sommerreifen hart und greift nicht mehr, auch ohne Schnee.
Die 7-Grad-Regel
Bei Winterreifen geht es nicht nur um Schnee. Ihre Mischung bleibt in der Kälte weich, während ein Sommerreifen unter etwa 7 °C hart wird und auf kalter, nasser Strasse länger zum Stehen braucht. Deshalb gehört der Wechsel in den Kalender, nicht in die Wettervorhersage.
Was gilt
- Schweiz: kein fixes Datum und keine allgemeine Pflicht, aber ihr haftet, wenn ungeeignete Reifen zu einer Behinderung oder einem Unfall führen, und die Versicherung kann kürzen.
- Deutschland: situative Winterreifenpflicht. Bei Eis, Schnee oder Schneematsch braucht es Winterreifen mit Alpine-Symbol.
- Österreich: Pflicht vom 1. November bis 15. April bei winterlichen Verhältnissen.
Wann zurückwechseln
Um Ostern herum, sobald die Nächte über 7 °C bleiben. Winterreifen den Sommer über zu fahren nutzt sie schnell ab, verlängert den Bremsweg auf heissem Asphalt und kostet Sprit.
Wenn die Räder schon ab sind
- Profil prüfen. Unter 4 mm ist ein Winterreifen kein Winterreifen mehr, egal was das gesetzliche Minimum sagt.
- Alter an der Flanke prüfen: Die vier Ziffern sind Woche und Jahr. Über sechs Jahre: skeptisch sein, über zehn: ersetzen.
- Luftdruck bei kalten Reifen einstellen, das Reserverad nicht vergessen.
- Den Satz liegend oder hängend lagern, dunkel, nicht auf der Lauffläche.
Behaltet das nicht im Kopf
RoofRoutine merkt sich solche Rhythmen für euer Zuhause und sagt der Person Bescheid, die dran ist. Dein:e Partner:in braucht kein Konto.
So funktioniert es